Die digitale Fotografie verändert die Welt der Kommunikation
Die digitale Fotografie verändert die Welt der Kommunikation
 

Die digitale Fotografie verändert die Welt der Kommunikation


digitale FotografieDigitale Fotografie gibt es bereits seit rund 60 Jahren, doch erst mit der Entwicklung des neuzeitlichen Internets (HTML und grafisch basierte Weboberflächen) hat die Digital-Technik hinsichtlich visueller Darstellungen einen maßgeblichen Einfluss in die heutige Kommunikationswelt genommen.


Die digitale Abspeicherung von Bildern und die dazu gehörigen Ton-Informationen machten es erst möglich, zunächst Bilder und dann Bewegtbilder auf eine sehr einfache Art und Weise herzustellen. Vorbei sind die Probleme mit Bildträgern, die erst arbeits- und kostenintensiv entwickelt werden mussten. Vorbei ist der enorme Zeitaufwand und der produzierte Aufwand von nicht brauchbaren Bildern und Fotos. Die digitale Erfassung und Speicherung von Darstellung zu Bildern geschieht mit Betätigen des Auslösers.

Zum Massenmarkt entwickelten sich Digitalkameras eigentlich erst Ende der 1990er Jahre als offensichtlich wurde, dass das Internet zukünftig überwiegend grafisch dargestellt wird und nicht mehr textbasiert. waren die bisherigen Digitalkameras für den durchschnittlichen Endverbraucher kaum bezahlbar, kamen um die Jahrtausendwende plötzlich viele Kleingeräte auf den Markt, die als Digitalkamera nicht nur sehr handlich, sondern auch relativ kostengünstig waren.

Eigentlich zeitgleich brachten die Hersteller auch Modelle auf den Markt, die die bisherigen Videokameras nicht nur mit digitaler Speichermöglichkeiten, sondern auch mit Rekordern ausgestattet hatten; die so genannten Camcorder waren geboren. Zwar gab es bis dahin bereits Videokameras, die mit Magnetbändern auch sehr gute Aufnahmen einschließlich Ton produzierten, doch die Wiedergabe erfolgte lediglich zum Test über den Sucher oder über einen angeschlossenen Bildschirm bzw. Fernseher. Die neuartigen Camcorder waren nicht nur wesentlich kleiner und damit handlicher, sie besaßen bzw. besitzen auch einen Display zur Anzeige der aufgenommenen Videos.

Aus einer Abwandlung der digitalen Kameras wurden 1991 die so genannten Webcams entwickelt. Webcams erstellen in den Anfängen von ihrer jeweiligen Umgebung Standbilder im Abstand von einigen Sekunden bis einigen Minuten und übermittelten diese Bilder zu einem Server, der sie dann ins Internet weiterleitete. Derartige Webcams werden heute noch eingesetzt, doch mehr noch entwickelten sich aus den (damals sehr einfachen) Webcams, Kameras mit Bewegtbildern, die heute beispielsweise für Videokonferenzen oder auch Überwachung eingesetzt werden.

Die digitale Fototechnik darf natürlich auf den heutigen Multifunktionsgeräten nicht fehlen, die man allgemein mit Handy oder Smartphone umschreibt. So gut wie jedes Handy ist heute mit einer Digitalkamera ausgestattet, viele Handy-Kameras haben auch eine Videofunktion. Verschiedene Handys werden heute als Bauform angeboten, die man aus den 1980er Jahren als Pocket-Kamera kannte und beim Auslösen des jeweiligen Bildes auch den so kameratypischen Klickgeräusch des Auslösers produziert. Hierbei muss man sich schon die Frage stellen, ist ein derartiges Gerät eine Kamera mit Telefonfunktion oder ein Telefon mit einer Kamerafunktion. Die Wahrheit liegt bei den meisten Geräten, wie so oft, wohl in der Mitte.





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